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23.04.2012: Meisterrausch und Schuldenbremse!

Natürlich trafen sich die wackeren Fifalerabrüder auch im April, um den Besten der Besten in ihren Reihen zu finden. Dieses Mal führte die Reise an einen Ort, an dem die Welt noch in Ordnung scheint. Auf der Fahrt hörte man längst vergessene Geräusche wie das Zwitschern der Vögel, die den Frühling besangen oder eine untergehende Sonne, die feuerrot sanft in das Meer hinterm Haus versank. Im Hause Schneider selbst, mitten im besagt beschaulichen Röttgersbach, war es mit der Ruhe spätestens dann vorbei als die ersten Pappköppe eintrafen. Es herrschte große Aufregung unter den Mitgliedern, da eine Vorentscheidung im Meisterkampf fallen sollte. Mit nunmehr uneinholbaren 2 Punkten Vorsprung liegt der Gamingspezialist Fraat nun vor seinem schärfsten Verfolger Jimbo. Es gibt wohl nur noch eine andere Mannschaft im deutschen Sport, die einen größeren Vorsprung auf die Verfolger hat: Der neue und alte deutsche Meister – Borussia Dortmund. Auch dieser Mannschaft möchte ich als ein im Höchstmaß objektiver und vor Allem fairer Fußballfan zu einer fantastischen Saison gratulieren.

Einige Spieler sahen das wohl aus dem einen oder anderen Grund als Hinweis darauf Vollgas zu geben und zumindest am Meier-Tisch für Furore zu sorgen. So kam es wie es kommen musste: Weichflöte Fraat wurde für seinen exzessiven Cola-Konsum bitterböse bestraft und fiel in der Gunst der Fifagemeinde auf den vorletzten Beliebtheitsrang. Nur mit einer beherzten Bierkaufaktion konnte der als Autofahrer gebrandmarkte Spieler einen vorzeitigen Rauswurf abwenden und einige Sympathiepunkte verbuchen.

Mitten in der ganzen Aufregung fällte die Spielgemeinschaft den Entschluss dem Land NRW so kurz vor den Neuwahlen als Vorbild zu dienen und baute eine rechtsunverbindliche Schuldenbremse in die strengen Statuten der Fifalerabruderschaft ein. Das Ziel vor dem FC Schalke 04 schuldenfrei zu sein, ist vielleicht ein wenig locker, aber wir wollen keinen zu großen Druck auf die klammen Geldbeutel der Hartz4-Truppe ausüben.

Weiterhin wurde darüber diskutiert, ob der ehrenwerte Herr Osei-Kofi in die Spielgemeinschaft integriert wird. Basis dafür war eine ausgesprochen gelungene Bewerbung mit vielen bunten Bildern (siehe Bilderbuch). Die Entscheidung darüber ist mir ehrlich gesagt entfallen. Pech gehabt?!

Gerüchten zufolge soll einem Mitglied ein eigener Fahrdienst gewährt werden, da dieser „Mensch“ als komplett bahnfahruntüchtig eingestuft wurde. Nach einem exzessiven Ausflug zur YumYum-Party im Anschluss an das sagenumwobene Event ist dieses Mitglied leicht verspätet zuhause eingetroffen, was bei nahestehenden Personen dieser Person für leichte Angstzustände führte.

Man sieht also, es bleibt immer spannend im Verein der Vereine.

Euer Kai